Wien-Hamburg-Köln-Wien Teil 1

Was für ein Urlaub… so viele Erlebnisse und Eindrücke in 1 Woche, alles kann ich gar nicht aufschreiben…aber die wichtigsten 😉
Am Montag um 23:45 ging es mit dem Flixbus ab Richtung Hamburg. img_3029
Meine erste Erfahrung mit einem Fernreisebus, ich habe im Vorhinein einen Fehler gemacht und Erfahrungsberichte gelesen, viele davon waren sehr negativ und haben mich schon etwas sehr abgeschreckt, aber was sollte ich machen es gab kein zurück mehr.
Wir haben uns im Vorhinein schon erkundigt und wussten, dass die Busse nicht barrierefrei sind, aber man als Rollstuhlfahrer wenn man selber in den Bus einsteigen kann mitfahren darf. Da ich auf Grund meiner Krankheit ein paar Schritte beweltigen kann, war das für uns total okay.
Der Bus war sauber, das Wlan funktionierte und wir hatten Glück einen Platz nebeneinander zu bekommen, da wir uns geschickt bevor wir unser Gepäck einluden, uns schnell Plätze reservierten. Das einzige was ich nicht so nett fand von den beiden Busfahrern war, dass keiner uns helfen wollte den Rollstuhl in den Bauch des Busses einzuladen, zum Glück ist meine beste Freundin immer mit und hat das erledigt. Da wir über Nacht fuhren und wir geschlafen haben kam uns die 14 Stunden Fahrt gar nicht so lange vor, das einzige war das mir mein Po extrem weh tat.img_3020
Angekommen in Hamburg ging es gleich ab in unser Hotel das IBIS Buget gleich hinter der berühmten Reeperbahn. Hier hatten wir das Glück ein barrierefreies Zimmer zu bekommen, was mir vieles erleichterte. Obwohl es in Erfahrungsberichten immer heißt man sollte IBIS Buget meiden, ja ich sollte eindeutig aufhören Erfahrungsberichte zu googlen, war es ein wunderbarer Aufenthalt im IBIS. Jederzeit wieder…
Hamburg ist wirklich eine Stadt in der ich leben könnte. Der Hafen ist ein absoluter Traum. Ich bimg_3335in sowieso ein Wasser-Fan. Der Weg zum Hafen ist mit dem Rollstuhl zwar etwas steil, aber es hat sich absolut ausgezahlt. Der Blick aufs Wasser regt mich immer zum denken an, der Geruch…einfach alles. Auch ein Abstecher ins Hard Rock Cafe direkt beim Hafen musste natürlich sein.. Ich liebe einfach die Atmosphäre dort und die Mac ’n‘ Cheese Nudeln. sooo lecker…
Natürlich gehört zu jedem Urlaub auch eine ausgiebige Shoppingtour dazu… und immerhin ein neuer Jumpsuit und eine neue Weste fanden ihren Weg in meinen eh schon sehr vollen Koffer…
Über die Reeperbahn hört man ja auch immer die schlimmsten Stories… diese Stories werde ich nie verstehen…Egal ob untertags oder in der Nacht ist es immer nett zum spazieren gehen. In der Nacht ist es halt eine kleine Partymeile mit vielen Lokalen, die gerne als Ziel für viele Junggesellenabschiede genutzt wird, da kann es auch einmal passieren das einem eine Gruppe Männer entgegenkommt wo der zukünftige Bräutigam als Einhorn herum läuft…da kann man sich das Lachen nicht verkneifen. Ein absolutes Highlight für mich war die Clouds Bar, eine Empfehlung eines Freundes von uns. Mit dem img_3360Aufzug ging es in den 23.Stock in eine Bar. Was für einen Ausblick wir von dort hatten, uns bot sich ein Lichtermeer, wir nahmen direkt an der Bar Platz und unser Blick fiehl direkt auf den beleuchteten Hamburger Hafen. Ein absoluter Traum. Die Coktailpreise waren zwar absolut nicht billig mit €12,-, aber dafür absolut lecker und tolle Qualität, wir waren zwar mit der Auswahl in der Karte total überfordert, aber wenn man dem netten Mann hinter der Bar sagt was man nicht gerne hätte bzw was man gerne mag, zaubert er einem einen absoluten Traum von einem Cocktail.
Unser Höhepunkt als Theaterliebhaber war ein Besuch bei „Liebe stirbt nie“ dem 2.Teil vom Phantom der Oper, ja da gibt es wirklich eineimg_3398 Fortsetzung ;-). Die Preise bei Stage Entertainment sind zwar etwas Hoch, aber es hat sich trotzdem gelohnt. Die Rollstuhlplätze im Operettenhaus sind ein Traum, 4.Reihe ein großartiger Blick auf die Bühne.

Das berühmt berüchtigte Phantom ist nach den Geschehnissen in der Pariser Oper, mit Hilfe von Madame Giry und ihrer Tocher Meg, nach Coney Island geflüchtet. Zu Beginn des Stückes besingt das unglückliche Phantom, großartig gespielt von Mathias Edenborn, mit jedem Blick und in jedem Ton spürt man durch seine Darstellung die Zerissenheit und die Liebe für Christine, wie sehr ihm sein Engel und vorallem ihr Gesang fehlt. Durch einen Zufall oder war es doch die Macht des Phantoms landen Christine, ihr Mann Raoul, der mitlerweile dem Alkohol verfallen ist wird authentisch von Yngve Gasoy Romdal dargstellt, und deren Sohn Gustav im Fantasma, dem Zirkus des Phantoms. Christine die jahrelang geglaubt hat, dass das Phantom tot ist, ist umso geschockter als ihr alter Lehrer plötzlich vor ihr steht. Im img_2951Laufe der Zeit decken sich so manche Geheimnis auf, das Größte davon ist wohl der wahre Vater von Gustav. Christine erfüllt dem Phantom seinen größten Wunsch, sie singt wieder für ihn. Rachel Ann Moore singt mit ihrer großartigen Opernstimme, die einfach durch und durch geht. Doch leider gibt es kein Happy End, den obwohl Christine und das Phantom endlich zu ihrer Liebe für einander stehen, endet es mit dem Tod für einen der beiden. Das Stück hat uns auf eine Reise toller Musik, lachen, herzerwärmenden Lieder aber auch Tränen, geschickt… Leider hat das Phantom Hamburg aber schon wieder verlassen.

img_3259
Mit dem Zug ging es am Samstag leider weg aus Hamburg und ab nach Köln…
Fortsetzung flogt…
Eure Jean
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: